"Ich glaube, dass Reiten nur dann wirklich schön wird, wenn Pferd und Mensch sich verstehen."

Hallo, ich bin Frederike – und Pferde begleiten mich, seit ich denken kann.

Schon als Kind war die Pferdewiese mein Lieblingsort. Mit meinem Pflegepferd Biene und meinem ersten eigenen Pony Lisa habe ich die Freiheit des Ausreitens in vollen Zügen genossen – Stoppelfelder, Wälder, endlose Galoppstrecken. Turniere waren nie mein Ziel. Für mich stand schon immer der Spaß, die Freiheit und die Leichtigkeit mit dem Pferd im Mittelpunkt, nicht die Schleifen.

Und dann kam Loui. Seit seiner Geburt im Jahr 2008 begleitet er mich – mein Herzenspferd, mein größter Lehrmeister und der Auslöser für vieles, was ich heute tue.

Mit Loui wurde mir bewusst, dass Reiten und Pferdetraining viel mehr sind als Reiten im Sattel. Wir mussten uns kennenlernen, verstehen und einen gemeinsamen Weg finden. Es war kein leichter, aber ein unglaublich lehrreicher Weg.

Rückschläge, Trainerwechsel und viele Stunden des Ausprobieren haben mich dorthin geführt, wo ich heute stehe: zu einer Haltung, in der gezieltes Training, klare Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen die Basis sind.

Heute genieße ich als leidenschaftliche Freizeitreiterin nicht nur die Ritte durch die Natur, sondern auch die Arbeit auf dem Platz – um mein Pferd gesund, fit und zufrieden zu erhalten. Mein Ziel ist es, mit dem Pferd zu lernen statt gegen es zu arbeiten, Verbindung aufzubauen statt zu kontrollieren, und Reiter*innen genau auf diesem Weg zu begleiten.

Mehr über unsere Geschichte

In der Podcastfolge von Saddle Up – der Podcast für Freizeitreiter spreche ich mit Silja Schießwohl über Loui, unsere gemeinsamen Herausforderungen und meine Reise zum gesunderhaltenden Training.

Was mich heute antreibt

Ich glaube an ein Pferdetraining, das auf gegenseitigem Respekt, feinen Hilfen und Verständnis beruht.
Mein Ziel ist es, Reiter*innen dabei zu unterstützen, ihre eigene Körperwahrnehmung zu schulen, das Pferd besser zu lesen und gemeinsam echte Leichtigkeit zu erleben.

Für mich steht nicht der schnelle Erfolg im Vordergrund – sondern eine nachhaltige, faire und pferdegerechte Ausbildung, bei der die Gesunderhaltung des Pferdes immer im Mittelpunkt steht. Ein Training, das die körperlichen Voraussetzungen des Pferdes stärkt, seine Balance und Tragfähigkeit fördert und ihm ermöglicht, lange Zeit motiviert, gesund und zufrieden an der Seite seines Menschen zu bleiben.

Meine Weiterbildungen im Überblick

OsteoConcept Coach

Die Ausbildung zum OsteoConcept Coach hat meinen Blick auf das Pferd noch einmal geschärft. Sie verbindet Exterieurbeurteilung, Ganganalyse und individuelle Trainingsplanung, um Pferde ganzheitlich zu betrachten und gezielt, gesundheitsfördernd und nachhaltig zu fördern.

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Die Ausbildung zum OsteoConcept Coach verbindet Exterieurbeurteilung, Gangbildanalyse, Trainingsplanung und Trainingstherapie zu einem ganzheitlichen Konzept.
Ziel ist es, das Pferd ganzheitlich und individuell zu betrachten und ein Training zu gestalten, das Gesunderhaltung, Losgelassenheit und Leistungsfähigkeit langfristig fördert.

Schwerpunkte der Ausbildung:

  • ExterieurbeurteilungEinschätzung der körperlichen Voraussetzungen eines Pferdes, um Potenziale und Grenzen im Training frühzeitig zu erkennen.

  • Gangbildanalysesystematische Beobachtung und Beurteilung von Bewegungsabläufen, um muskuläre Dysbalancen, Schonhaltungen oder Überlastungen zu erkennen.

  • Individuelle TrainingsplanungEntwicklung individueller Trainingskonzepte, die auf die jeweilige körperliche Situation und den Ausbildungsstand des Pferdes abgestimmt sind.

  • Trainingstherapie & Hilfsmittel – Unterstützende Maßnahmen und Hilfsmittel für bessere Bewegungsqualität, z. B. verschiedene Bodenarbeits- und Trainingsmethoden, Taping, um die Bewegungsqualität zu verbessern.

  • Zusammenarbeit verschiedener FachbereicheEinbindung physiotherapeutischer, trainingswissenschaftlicher und biomechanischer Erkenntnisse für einen nachhaltigen Trainingsaufbau.

Durch diese Zusatzqualifikation kann ich noch differenzierter auf die körperlichen Bedürfnisse des Pferdes eingehen, mögliche Einschränkungen erkennen und das Training entsprechend anpassen.
Mein Ziel ist es, die Pferde so zu fördern, dass Gesundheit, Tragfähigkeit und Motivation langfristig erhalten bleiben.

Intensivkurs für Pferdeausbildung

Im Rahmen einer sechsmonatigen Weiterbildung bei Sandra Schneider konnte ich mein Wissen rund um Pferdetraining noch weiter vertiefen. Im Mittelpunkt standen die ganzheitliche Jungpferdeausbildung, gymnastizierende Arbeit vom Boden, Gelassenheitstraining sowie ein tieferes Verständnis für Pferdeverhalten und pferdegerechtes Training.

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Um mein Wissen rund um Pferde noch fundierter und praxisnäher zu vertiefen, habe ich den Intensivkurs Pferdetraining an der Akademie für ganzheitliches Pferdetraining von Sandra Schneider absolviert.
In diesem sechsmonatigen Kurs stand die ganzheitliche Ausbildung von Jung- und Korrekturpferden im Mittelpunkt. Ziel war es, aus den jungen oder sensiblen Pferden verlässliche Freizeitpartner zu formen.

Ein großer Teil der Ausbildung fand im Gelände statt – um die Pferde spielerisch an neue Situationen heranzuführen, ihre Trittsicherheit zu fördern und sie zu geländetauglichen Reitpferden auszubilden. Ergänzend dazu arbeiteten wir intensiv an der Basis über:

  • Bodenarbeit & Freiarbeit – um Vertrauen, klare Kommunikation und feine Hilfengebung zu entwickeln.

  • Arbeit an der Longe & Doppellonge – zur gymnastizierenden Förderung und Schulung der Balance.

  • Gelassenheitstraining & Parcoursarbeit – mit unterschiedlichen Übungen und Reizen zur Stärkung des Selbstvertrauens.

  • Kundenpferde-Begleitung – Einblicke in unterschiedlichste Trainingssituationen, vom Jungpferd bis zum Problem- oder Reha-Pferd.

Durch diese intensive und vielseitige Ausbildung konnte ich meine Trainingskompetenz deutlich erweitern und noch besser auf die individuellen Bedürfnisse der Pferde eingehen.

Reiterausbildung und Pferdeausbildung

Auf der Suche nach einer pferdegerechten Alternative zur FN bin ich auf Rideucation gestoßen.

Die Reiterausbildung legt den Fokus auf einen ausbalancierten, unabhängigen Sitz, eine feine Hilfengebung und ein Reiten, das auf echter Kommunikation und Leichtigkeit basiert.

Die Pferdeausbildung bei Rideucation folgt der klassischen Reitlehre und legt den Fokus auf die korrekte Ausbildung des Pferdes - Schritt für Schritt auf dem Weg zum verlässlichen Reitpferd – mit Fokus auf Tragfähigkeit, Balance, Vertrauen und feiner Kommunikation.

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Hier habe ich eine umfassende Ausbildung durchlaufen, die weit über die üblichen Standards hinausgeht.

In der Reiterausbildung stand mein eigener Körper im Mittelpunkt. Über mehrere Monate hinweg habe ich intensiv daran gearbeitet, meinen Sitz zu schulen, meine Bewegungswahrnehmung zu schärfen und den gezielten Einsatz von Hilfen (Sitz, Bein, Zügel) zu erlernen – mit dem klaren Ziel, meinem Pferd nicht nur zu dienen, sondern ihm wirkliche Unterstützung zu bieten.

Neben dem physischen Training war die mentale Komponente ein großer Bestandteil: Ich lernte, mit inneren Bildern und gezielten Vorstellungen den Körper in Einklang mit der Bewegung des Pferdes zu bringen, mich zu zentrieren und aus einer ruhigen Mitte heraus zu kommunizieren. Die Ausbildung kombinierte Elemente aus dem Centered Riding-Konzept mit der klassischen Ausbildungsskala des Reiters. 

Durch diesen Ansatz habe ich gelernt, verschiedene Sitzarten bewusst einzusetzen und meinen Körper so unabhängig zu koordinieren, dass ich mein Pferd mit fein abgestimmten, klaren Hilfen führen kann – statt mit grober Einwirkung. Ich habe verstanden, wie mein Sitz und meine Bewegungen das Pferd beeinflussen, wie das Zusammenspiel von Sitz, Bein und Zügel funktioniert und wie daraus eine Kommunikation entsteht, die nicht stört, sondern trägt.

Diese Ausbildung hat meinen Reitstil nachhaltig verändert – und sie prägt bis heute meinen Unterricht: Ich begleite Reiter*innen dabei, fein, bewusst und klar verständlich zu arbeiten – sowohl im Sitz als auch in der Verbindung mit dem Pferd.

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In der Pferdeausbildung bei Rideucation steht die klassische, korrekte Ausbildung des Pferdes zum Reitpferd im Mittelpunkt. Die Grundlage bildet die klassische Reitlehre: die Ausbildungsskala des Pferdes, die Heeresdienstvorschrift und bewährte Prinzipien aus Werken wie dem Gymnasium des Pferdes.

Schritt für Schritt wird das Pferd systematisch an seine Aufgabe als Reitpferd herangeführt – mit viel Ruhe, Klarheit und Struktur. Der Fokus liegt darauf, Pferde fair und gesund auszubilden: vom Erarbeiten der Basis über Takt, Losgelassenheit und Anlehnung bis hin zu Geraderichtung, Schwung und Versammlung.

Neben der praktischen Gymnastizierung war auch das theoretische Verständnis ein wichtiger Bestandteil: Bewegungsabläufe lesen und verstehen, Trainingsschritte sinnvoll planen und erkennen, wann ein Pferd bereit für den nächsten Abschnitt seiner Ausbildung ist.

So entsteht ein Reitpferd, das nicht nur „funktioniert“, sondern mit Leichtigkeit, Losgelassenheit und Motivation an der Seite seines Menschen arbeitet.

Doppellongenkurs

bei Sabrina Möller

Um meine Kenntnisse in der Doppellongenarbeit gezielt zu vertiefen und die Grundlagen von Anfang an richtig zu erlernen, habe ich den Onlinekurs „Vom Longensalat zur Doppellonge“ bei Sabrina Möller absolviert. Dabei ging es mir nicht darum, einfach nur eine Technik zu erlernen, sondern die Doppellonge als durchdachtes, pferdegerechtes Werkzeug wirklich zu verstehen – und von einer erfahrenen Expertin zu lernen.
Im Kurs habe ich erfahren, wie sich die Doppellonge gezielt einsetzen lässt, um Balance, Losgelassenheit und Tragkraft des Pferdes zu fördern und damit eine stabile Grundlage für die weitere Ausbildung zu schaffen.

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Dabei lag der Fokus konsequent auf der pferdegerechten und physiologisch korrekten Anwendung.

Die Inhalte des Kurses waren sehr strukturiert und praxisnah aufgebaut. Dazu gehörten:

  1. Theoretische Grundlagen: Verständnis für den Sinn und Zweck der Doppellonge, die Lernpsychologie von Mensch und Pferd sowie die notwendigen vorbereitenden Übungen.

  2. Ausrüstung und Biomechanik: Eine präzise Analyse von Longiergurt, Longen und Verschnallungsarten – inklusive des Verständnisses der physikalischen Gesetzmäßigkeiten und der daraus resultierenden Kräfteverteilung, um eine für das Pferd optimale und schonende Wirkung zu erzielen.

  3. Feinabstimmung der Hilfengebung: Ein intensives Training der eigenen Körpersprache, der Handgriffe und des Timings, um das Pferd sicher und verständlich zu begleiten, statt es einfach „in Form zu bringen“.

Durch diesen Kurs habe ich gelernt, die Doppellonge gezielt und sinnvoll in das Training zu integrieren. So kann ich die Koordination und Balance des Pferdes effektiv fördern und eine stabile Grundlage für die weitere Arbeit unter dem Sattel schaffen.

Osteodressage

Die Kurse von Osteodressage haben meinen Blick auf Pferdetraining grundlegend verändert und meinen Fokus klar auf Gesunderhaltung und ein pferdegerechtes Arbeiten gelegt. Im Mittelpunkt steht ein feines, durchdachtes Training, das die natürliche Bewegungsfreude erhält und fördert.

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In den Kursen von OsteoDressage habe ich fundiertes Wissen über die optimale Förderung und das gesunderhaltende Bewegen von Pferden erworben. Besonders die Module Trainingsplanung und Exterieuranalyse, Longieren als Dialog, Dehnungshaltung, Biegung und Aktivierung der Hinterhand haben mein Verständnis für die biomechanischen Abläufe beim Pferd vertieft. Auch die Kurse zu den Seitengängen und der emphatischen Freiarbeit haben mich in meiner Arbeit sehr bereichert.

Gesunderhaltendes Bewegen liegt mir besonders am Herzen, denn mein eigenes Pferd Loui hat mich gelehrt, wie wichtig es ist, Pferde korrekt und schonend zu trainieren. Durch die Analyse seines Exterieurs konnte ich seinen Trainingsplan gezielt anpassen. Durch die Anwendung dieses Wissens konnte ich ihn, der immer wieder von gesundheitlichen Problemen betroffen war, schonend und optimal antrainieren und ihm so zu mehr Wohlbefinden verhelfen.

Absolvierte Kurse

 

  • Trainingsplanung und Exterieuranalyse

  • Longieren als Dialog

  • Dehnungshaltung

  • Biegung

  • Aktivierung der Hinterhand

  • Seitengänge

  • Empathische Freiarbeit

 

Die Zahl der absolvierten und laufenden Kurse wächst stetig weiter – denn Lernen und Weiterentwickeln hört nie auf.

Trainertage bei Reiter bewegen

Bei den Trainertagen vertiefte ich mein Verständnis für die biomechanischen Zusammenhänge des Reiters. Im Mittelpunkt standen die Sitzschulung und eine Unterrichtsgestaltung, die Reiter und Pferd gleichermaßen unterstützt.

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Mit dem Ziel mein Wissen im Bereich Sitzschulung zu vertiefen und meinen Schülern noch besser helfen zu können, habe ich an den Trainertagen bei Reiter-Bewegen von Vanessa-Christin Fautsch teilgenommen. Durch die intensive Auseinandersetzung mit der Biomechanik von Pferd und Reiter konnte ich mein Verständnis für die feinen Zusammenhänge vertiefen. Die Schwerpunkte lagen dabei auf der Einführung in die Sitzschulung, den Grundlagen der Hilfengebung und der Unterrichtsgestaltung.

Besonders wertvoll war die Arbeit mit dem Reitsimulator Joker, der es ermöglichte, Sitz und Hilfengebung präzise zu analysieren und zu verfeinern. Ergänzt wurde die Praxis durch Inhalte zur Unterrichtsgestaltung, sodass ich das Gelernte direkt in meinen eigenen Unterricht einfließen lassen konnte.

Centered Riding Instructor

Durch Rideucation bin ich auf Centered Riding gestoßen, eine Methode, die für mich ein Gamechanger für richtig gutes Reiten ist. Es vertieft die Arbeit mit inneren Bildern, Körperbewusstsein und Balance für feines, harmonisches Reiten.

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Die Philosophie des Centered Riding basiert auf innerer Balance, Atmung, Wahrnehmung und feiner Kommunikation zwischen Reiter und Pferd.
In der Ausbildung habe ich gelernt, Reiter*innen zu schulen, ihren eigenen Körper bewusster wahrzunehmen, Bewegungen differenziert zu steuern und über innere Bilder eine präzisere Hilfengebung zu erreichen.
Ein zentrales Element war auch die Verbesserung des Sitzes, ohne Druck oder starre Korrekturen – sondern durch Körperverständnis und Losgelassenheit.
Diese Herangehensweise ermöglicht einen Unterricht, der nicht auf Zwang, sondern auf Klarheit, Leichtigkeit und Partnerschaft basiert. Es ist mehr als nur Reiten – es ist eine Reise zu einem selbst und seinem Partner Pferd.

Deswegen war für mich klar, dass ich meinen Trainerschein unbedingt bei Centered Riding machen musste. Eine Methode, die von vielen kopiert und genutzt wird, aber leider nicht als Centered Riding seine Anerkennung findet.

Abzeichen im Reitsport bei der FN

Auf meiner Reise durch die Welt der Weiterbildung im Reitsport führte mich mein Weg zunächst zur FN. 

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Dort erwarb ich die Abzeichen Pferdeführerschein Umgang, das Longierabzeichen 5 und schließlich das Reitabzeichen 5.

Doch während ich die Theorie und die Praxis erlernte, stellte ich fest, dass einige Inhalte nicht ganz meiner Vorstellung von einer harmonischen Mensch-Pferd-Beziehung entsprachen. Für mich steht beim Umgang mit Pferden eine harmonische Verbindung im Mittelpunkt, die das Zentrifugieren des Pferdes im Kreis nicht beinhaltet.

Als Trainerin ist es mein Ziel Pferde und Reiter auf ihrem gemeinsamen Weg zu unterstützen und ihnen zu einem harmonischen Miteinander zu verhelfen.